Als Folge der dürftigen Ernte der Farmsaison 2021/2022 in der Provinz Matabeleland Nord, insbesondere in Lupane, fehlte es in den meisten Familien an Lebensmitteln. Ende April 2022 kamen die ersten Meldungen von Schulleitern und unseren Trust Koordinatoren, dass es ab Juli in den meisten Familien an Essen fehlen wird, da die Ernte sehr schlecht ausgefallen war. Vor Beginn der Ferien im Juli mehrten sich die Berichte von Fehlzeiten, fehlender Konzentration, insbesondere bei den Vorschul- und Grundschulkindern.
Die Koordinatoren bereiteten, wie bereits in 2006 und 2016 den Ablauf für eine Notfall-Essensversorgung an allen Partnerschulen vor, um mit dem Schulbeginn am 3. September das Programm starten zu können. Schulprojektteams organisierten die Gemeinden zum Bereitstellen von Feuerholz, Töpfen und Wasser. Jede Schule errichtete vor Anlieferung der Lebensmittel eine überdachte Kochstelle.
Insgesamt wurden für in 2022 87,5 t Lebensmittel eingekauft und an 17 Schulen geliefert:
Getreide | 37.500 kg | Speiseöl | 4.166 l |
Reis | 12.498 kg | Erdnussbutter | 3.333 kg |
Bohnen | 17.746 kg | Zucker | 4.166 kg |
Soya Stücke | 10.000 kg | Salz | 417 kg |
Kinder im Programm in 17 Schulen | 5.951 |
Tage für 5 Tage-Woche für 14 Wochen | 70 |
Mahlzeiten/Kind/Tag (Frühstück & Mittagessen) | 140 |
Kosten für Lebensmittel und Transport | 89.002 $ |
Kosten/Kind/14 Wochen | 14,95 $ |
Kosten/Kind/Tag | 0,21 $ |
Durch das Nothilfeprogramm konnte die Anwesenheit der Kinder in der Schule und Beteiligung am Unterricht wieder verbessert werden. Die Maßnahme wurde mit einem weiteren Budget von 36.000 $ bis zum Ende des ersten Schulterms im März 2023 weitergeführt.